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Andreas Zwengel

… wurde 1969 in der Nähe von Luxemburg geboren. Bei der Geburt wurde er zweimal vertauscht und wuchs deshalb bei seinen leiblichen Eltern auf. Schon früh wurde er als Pseudologia-Phantastica-Patient diagnostiziert und mit Schundliteratur und B-Filmen therapiert. Der Heilungsprozess dauert noch an und wird voraussichtlich im Jahr 2069 abgeschlossen sein.

Nach einer ausgedehnten Schulzeit verfasste er einen Motivationstrainer für Schüler mit dem Titel »Mit dem, was du alles nicht weißt, könnten noch zwei andere sitzenbleiben«, der sich überraschend schlecht verkaufte. Sein erstes Einkommen bezog er als Medikamententester in der Pharmaindustrie und arbeitete einen Sommer lang auf einer Blutegelfarm in der Nähe von Fulda als Tierfutter.

Nach einer abgebrochenen Lehre als Jedi-Padawan verdingte er sich als Skript-Doktor in der Hardcore-Branche, als Sänger auf Mafia-Hochzeiten und als Ghostwriter für absurde Lebensläufe. Er gewann zweimal in Folge den Thomas-Pynchon-Lookalike-Wettbewerb, bekam mehrere Auszeichnungen für seine Hanf-Häkelarbeiten, und sein Gastauftritt bei der US-Serie The Simpsons hätte es beinahe in die Deleted Scenes der 17. Staffel geschafft.

Zwengel lebt heute abwechselnd bei einer Alternative-Country-Sekte auf Korfu und mit seinen Alter Egos in einer WG in der Nähe von Darmstadt. Neben dem Schreiben widmet er seine Zeit vorwiegend dem Archivieren von Ablehnungsschreiben, dem Jojo-Effekt von Diäten, dem Auswendiglernen von Filmabspannen und der Zusammenstellung der ultimativen mp3-Mix-CD.

 

Lee Quentin

Lee C. J. Quentin, Jahrgang 1937, arbeitete während des Kalten Krieges als Triple-Agent für CIA, KGB und CIA. Nach dem Fall der Berliner Mauer kam er in ein Zeugenschutzprogramm und wurde durch mehrere chirurgische Korrekturen künstlich verjüngt, sodass er heute als verbrauchter Mittvierziger durchgehen könnte.

Im Anschluss an den Mauerfall schlug er sich viele Jahre als Trickbetrüger auf dem Basar von Marrakesch durch und als Redenschreiber der Tabak-, Alkohol- und Atomlobby. Quentin spricht mehrere Sprachen, darunter auch Deutsch. In seiner knappen Freizeit verfasste er bisher dreiundfünfzig Bände der Heftromanserie Splatter-Noir und veröffentlichte eine Kinderbuchreihe um ein seefahrendes Zwergkaninchen namens Captain Schizo.

Diese Biografie beruht auf seinen eigenen Angaben.