In »Böser Clown« traten sie das erste Mal in Erscheinung: Der ehemalige Fernsehclown Arlo Panofsky, ein Seelenverwandter von Dude Lebowski, und der Problemlöser Hüskers, ein 007 der Spielzeugbranche mit einem Faible für extravagante, extrem auffällige Anzüge.

Die SF-Fernsehserie »Zander-Squad« über eine Steampunk-Spezialeinheit, die mit ihrem Zeppelin JulesVerne überall in Europa Rettungseinsätze fliegt, ist immer noch Kult. Vor Jahren wurden die Hauptdarsteller umgebracht. Von einem fanatischen Fan, wie es damals schien. Ein neuer rätselhafter Todesfall führt die ehemaligen Mitglieder einer Künstleragentur wieder zusammen. Gibt es einen Zusammenhang zu der alten Fernsehserie, die kurz vor einer Neuauflage als Kinofilm steht? Nun müssen ein abgehalfterter Fernsehclown und der exzentrische Problemlöser des Spielzeugkonzerns LupoTek feststellen, dass nicht alles in der Serie der Phantasie von Drehbuchautoren entsprungen ist. Bei dem Versuch, einen Mord aufzuklären und einen Film zu verwirklichen, geraten sie in den Endkampf zweier langjähriger Gegner.

Ein Clown, der einen Mord aufklären muss, ein Problemlöser, der seinen Konzern schützen soll, ein Terrorist, der einen Film verhindern will und ein Held, der keiner mehr sein möchte. Sie sind die Hauptfiguren in einer Geschichte über das Kinoremake einer Kultfernsehserie, über jahrzehntelange Feindschaft, unerfüllte Liebe, enttäuschte Freundschaft und eine verkorksten Vater-Sohn-Beziehung. In weiteren Rollen treten auf: Ein exzentrischer Spielzeugentwickler, der Bonds Q in den Schatten stellt. Ein privater Sicherheitsdienst mit sektenähnlichen Strukturen und lockeren Abzugsfingern. Ein amerikanischer Ex-Wrestler und Actiondarsteller mit mehr als nur einem privaten Problem. Sowie ein hetzerisches Boulevardmagazin und ein mysteriöser, schier übermächtiger Spielzeugkonzern. Zusammen ergibt das eine turbulente Mischung aus Abenteuerroman, Phantastik-Thriller und Mediensatire.

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Mit »Nützliche Idioten« folgte ein zweites Abenteuer mit Arlo Panofsky und Hüskers. Ein Thriller, der in der Spielzeugbranche spielt. Sozusagen »Kingsman« in Legoland, nur mit Clowns.

Darum geht´s: Der mächtige Spielzeugkonzern LupoTek macht mit Konkurrenten kurzen Prozess. Nur an der kleinen Firma olek-BroSis beißt er sich die Zähne aus. Eine Geschichte wie David gegen Goliath, wenn David ein psychopathisches Geschwisterpärchen wäre.
Gerade hat LupoTek angeblich das attraktivste Spielzeug aller Zeiten entwickelt und will es bei der Eröffnung seiner größten Filiale präsentieren. Dies ruft den Problemlöser Hüskers auf den Plan, der für den Konzern stets alle Hindernisse aus dem Weg räumt. Doch diesmal muss er die Grenzen von Legalität und Moral weiter als je zuvor dehnen und einen alten Freund ins Gefecht schicken: den abgehalfterten Fernsehclown Arlo Panofsky. Denn wenn Helden zu schade sind, schickt man Nützliche Idioten.

Dabei verschlägt es sie neben den üblichen exotischen Thriller-Schauplätzen unter anderem in das Studio einer Krawall-Talkshow, an den Drehort eines billigen Actionfilms in Budapest und zur Eröffnung des größten Spielzeugladens Deutschlands.

Alles in »Nützliche Idioten« ist etwas zu überdreht, um als realistisch durchzugehen, trotzdem werden Arlo und Hüskers wieder Blut und Wasser schwitzen. Versprochen!

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Bevor ich die Arbeit zum dritten Teil der geplanten Trilogie begann, wollte ich mein LupoTek-Verse weiter ausbauen.

»Prototypen« gibt einen Ausblick auf die Zukunft des LupoTek-Konzerns. Also wortwörtlich, denn der Roman spielt im Jahr 2059. (Er kann deshalb völlig unabhängig von den anderen Büchern gelesen werden.) Es gibt immer noch Problemlöser und es gibt immer noch Probleme. Der Konzern ist noch ein bisschen mächtiger geworden und hat alle Hemmungen abgelegt.

Im Jahr 2059 haben multinationale Großkonzerne die Welt unter sich aufgeteilt. Um im harten Konkurrenzkampf zu bestehen und auch die entlegensten Orte ausbeuten zu können, nimmt der Einsatz von künstlichen Menschen immer mehr zu. Jesko Rudolph arbeitet als Problemlöser für LupoTek und muss so manche Schweinerei des Konzerns bereinigen. Als die hauseigene Söldnergruppe Jagd auf scheinbar willkürlich ausgewählte Personen macht, wird Jesko neugieriger, als es in seinem Job gut ist.

Schon bald kreuzt er den Weg des Ermittlers Ilja Costello, der auf Konzerne nicht gut zu sprechen ist. Die beiden Männer liefern sich ein Wettrennen, um die wahren Hintergründe der Ereignisse zu ergründen. Doch während Costello sie aufdecken will, muss Jesko alles vertuschen. Bald wird klar, dass es nicht nur um Macht und finanzielle Gewinne geht, sondern auch um ein dunkles Geheimnis, das die bestehenden Verhältnisse verändern kann.

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Und noch ein Tie-In: »Dead Jerks«

In »Böser Clown« gab es bereits mehrere Kapitel, die einzelne Episoden der Fernsehserie Zander Squad beschrieben. Der Wechsel auf die Metaebene machte mir viel Spaß und sollte nicht ohne Folgen bleiben.

In »Nützliche Idioten« hatte die Spezialeinheit Dead Jerks einen kurzen Auftritt, beziehungsweise gab es eine Szene aus einem Film, der über sie gedreht wurde. Davon wollte ich unbedingt mehr schreiben und schließlich wurde es ein ganzes Buch. Ein Anti-Cozy-Werk, wie es nur in angetrunkener Einzelhaft entstehen kann: Suicide Squad und The Expendables haben ein Baby – und es ist bewaffnet.

Darum geht’s: Die Dead Jerks sind eine Gruppe gefährlicher Killer und hochfunktionaler Irrer, die man nur für sehr brisante Einsätze von ihrer Mittelmeer-Insel holt. Als sich mehrere ihrer Ausflüge als Todesfallen erweisen und ihr Anführer verschwindet, ahnen die Jerks, dass jemand sie aus dem Weg räumen will. Gründe dafür gibt es genug und ihre Feinde sind Legion. Oder will ihr mysteriöser Widersacher sie nur daran hindern, seine finsteren Pläne zu stören?

Der Wissenschaftler und Extremsportler Coltrane Marx soll dieses Rätsel lösen und wird mit der Führung der Jerks betraut. Ein brandgefährlicher Auftrag mit einer Truppe, der er nie den Rücken zuwenden darf.

Dead Jerks feiert den unbekümmerten Zynismus der 80er-Jahre-Actionfilme. Prallvoll mit Action und alles ziemlich überlebensgroß. Eindimensionale Bösewichte mit gesichtslosen Handlangern, unverhältnismäßige Gewalt, ein Clown und jede Menge dummer Sprüche in unpassenden Situationen. Dazu denkbar ungeeignetes Personal zur Rettung der Welt, angeführt von einem Helden, der die Qualitäten von Indiana Jones, Sherlock Holmes und James Bond in sich vereint. Allerdings nicht deren beste.

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»Hüsker’s Dilemma«, das dritte und (vermutlich) abschließende Abenteuer von Problemlöser Hüskers, ist noch nicht erschienen. Genau genommen ist es noch nicht einmal fertig geschrieben. Allerdings gibt es bereits ein Cover und irgendwann auch einmal den Roman dazu. Aber genauso, wie sich Tarantino vor seinem zehnten Film drückt, habe ich damit keine Eile.